Kanalsanierung

Sanierung durch Schlauchlining

Für die Reparatur bzw. Renovierung undichter Leitungen und Kanäle bieten wir eine Reihe von Alternativen zur Erneuerung in der offenen Bauweise.

Das wesentlichste Renovationsverfahren ist das „Schlauchlining“. Dabei wird das undichte Rohr mit einem kunstharzgetränkten Schlauch ausgekleidet, der alle Leckagen zuverlässig und nachhaltig abdichtet und den gesetzlich geforderten Zustand – eine dichte Leitung bzw. Kanal – sicher und dauerhaft herstellt.

Schlauchlining ist von nahezu jeder Zugangsöffnung aus möglich und bewältigt auch Bögen in der Leitungsführung. Vorhandene Abzweige in den Leitungen und Kanälen werden nachträglich mit einem Miniroboter ausgefräst. Mit Schlauchlining ist – je nach der Länge der Leitung / des Kanals – eine Renovierung an einem Arbeitstag möglich.

Daten : Inliner-Inversierungsverfahren nach DWA A 143-3 Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden

Für Fallstränge, Grundstichleitungen und Sammelleitungen von DN 70 bis DN 300.

Die von uns verarbeiteten Harzsysteme sind durch das Deutsche Institut für Bautechnik zugelassen nach folgenden Zulassungen:

  • Silikatharz DIBT Z-42.3-375
  • Epoxydharz DIBT Z-42.3-389

 

Reparatur punktgenau und wirtschaftlich (Kurzliner)

Je nach Schaden reichen oft auch punktuelle Reparaturen aus, um die Dichtheit wiederherzustellen.

Auch dafür bieten wir „aufbruchfreie“ Verfahren an. Beim Einbau von „Kurzlinern“ reparieren wir undichte Stellen durch Rundum-Auskleidung mit einem kunstharzgetränkten Glasfaserlaminat – eine Lösung, die viele Jahre lang Sicherheit bietet. Manche Schäden, aber auch massive Ablagerungen, entfernen wir mit einem Miniroboter. Für alle Techniken besitzen wir die optimalen Geräte und alle notwendigen Qualifikationsnachweise.

Daten:

  • Kurz-Verfahren nach DWA A 143-7 Sanierung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden
  • Reparatur von Abwasserleitungen und -kanälen durch Kurzliner, T-Stücke und Hutprofile (Anschlusspassstücke)
  • Kurzliner mit einer Länge von 1 Meter für DN 100 bis DN 300 bzw.3,50 Meter für DN 100 bis DN 200.

Mit dieser Methode werden punktuelle Schäden wie Risse, Scherbenbildungen, Kanalbrüche oder verwurzelte Stellen in geschlossener Bauweise repariert.

Bei Unterbögen oder nicht ausreichendem Gefälle einer Leitung kann dieses Verfahren nicht angewendet werden.

Die Reparatur kann auf allen klebefähigen Oberflächen durchgeführt werden. Ausnahmen sind PE-Oberflächen (z.B. HD-PE Rohre) oder Teflon Oberflächen.

Die von uns für diese Verfahren verarbeiteten Harzsysteme sind durch das Deutsche Institut für Bautechnik zugelassen. Es gelten folgende Zulassungen:

  • Silikatharz DIBT Z-42.3-326

Kontaktformular